Einführungs-Workshop SD-CAMPUS

Software-Defined-Networking: Brechen Sie jetzt auf in eine moderne Netzwerkinfrastruktur

Einführungs-Workshop SD-CAMPUS

Traditionelle Campus Netzwerke sind typischerweise von komplexen VLAN-Strukturen, zerklüfteten Netzwerkbereichen und getrennten Richtlinienverwaltungen für das LAN und WLAN geprägt. Veränderungen im Netzwerk werden zu 95% durch manuelle, CLI-basierte „hop-by-hop-Programmierung“ auf jedem einzelnen Gerät vorgenommen. Fehler sind dabei an der Tagesordnung und gefährden neben der Stabilität des Netzwerkes auch die Sicherheit der Unternehmensdaten. So werden beispielsweise fast 70% aller Richtlinienverletzungen menschlichen Fehlprogrammierungen zur Last gelegt. Gleichzeitig kämpfen die Unternehmen mit Personalmangel und Überalterung in den IT-Abteilungen.

Ein herkömmliches WAN, das hardwarebasierte MPLS-Strukturen nutzt, kann in einer sich schnell wandelnden digitalen Welt nicht mehr mit den verändernden Anforderungen Schritt halten. Hinzu kommt die Tatsache, dass Cloud-Anwendungen immer mehr zum Standard werden, da sie das mobile Arbeiten mehr und mehr etabliert. Doch mit der Mobilität und dem Outsourcen in die Cloud kommen viele Sicherheitsbedenken hoch.

Dazu benötigt die stetig komplexer werdende Software zunehmend Bandbreite, damit sie ohne Probleme funktioniert. Wie also begegnen Sie diesen Herausforderungen am besten? Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Unternehmens IT und damit Ihr Unternehmen zukunftssicher bleibt?

Die Antwort auf diese Herausforderung lautet Software-Defined WAN, kurz SD-WAN.

Einer der wesentlichen Gründe, weshalb Internetverbindungen für die Anbindung mehrere Zweigstellen genutzt werden, ist die Einführung der Cloud, die IaaS (Infrastructure as a Service) als auch SaaS (Software as a Service) umfassen.

Die traditionelle WAN-Architektur ist nicht dafür geeignet, alle Niederlassungen eines Unternehmens mit den Cloudservices zu verbinden.

Wo liegt hierbei die Herausforderung?

In einem üblichen WAN durchläuft der gesamte internetgebundene Datenverkehr meist  erst einen Backhaul, bevor er an sein Ziel gelangt. Dieser Rücktransport an eine zentrale Stelle ist in der Regel nicht nur mit mehr finanziellen Aufwand, sondern auch mit einer ineffizienten Nutzung der zur Verfügung stehenden Bandbreite verbunden.

Weitere Nachteile des traditionellen WANs sind:

Der Datenverkehr zum SaaS muss durch zentralisierte Dienste wie Sicherheitsscans, Filter oder Monitorings geleitet werden

Die Zweigstelle hat oft keine stabile Verbindung zum Internet und ist daher von der Internetkonnektivität des zentralen Standortes abhängig

Das  Hairpinning führt zu unnötigen Verzögerungen, die nicht nur die Anwendungsleistung schmälern, sondern auch das Endbenutzererlebnis erheblich beeinträchtigen

Diese Problemstellungen löst ein SD-WAN, indem es in der Lage ist, bestehende Internet- bzw. Breitbandverbindungen flexibel zu nutzen.

Je nach der festgelegten Richtlinie des SD-WANs können Datenströme entweder direkt in das Internet geschickt oder an andere Cloud-Dienste zur Überprüfung weitergeleitet werden. Dementsprechend kommt das Backhauling nur dann zum Einsatz, wenn es auch wirklich nötig ist. Es wird für ein weitaus besseres Benutzererlebnis gesorgt und die Bandbreite des Internets effizienter genutzt.

Um die Anwenderfreundlichkeit noch weiter zu steigern, können sowohl Quality of Service (QoS) und WAN-Optimierungen eingesetzt werden als auch automatisierte Cloud-On-Ramps in den Bereichen SaaS, PaaS und IaaS. Außerdem kann durch die parallele Nutzung mehrerer am Standort verfügbarer Access Technologien (z. B. MPLS, LTE, 5G usw…) die verfügbare Bandbreite ganz nach Bedarf erhöht werden.

Software-Defined-Netzwerke bieten also die konzeptionellen, strukturellen und operativen Vorteile, um den Anforderungen an eine moderne Netzwerkinfrastruktur gerecht zu werden. Dies ist besonders relevant bei der Abbildung von CAMPUS-Netzwerk-Infrastrukturen mit ihrer Vielzahl von unterschiedlichen Clients, Zugriffsmethoden und geografischen Voraussetzungen. Durch die Umsetzung von SDN-Konzepten lassen sich hier besondere Vorteile für die Unternehmen generieren.

Für die Unternehmen stellt sich aber vielfach die Frage, wie sie die Migration von den bestehenden Netzwerken hin zu einem Software-Defined-Netzwerk umsetzen können, um anschließend von den Vorteilen der neuen Netzwerke profitieren zu können.

Wie kann der Einstieg in die Technologie und der Umstieg auf die neuen SD-CAMPUS-Infrastrukturen gelingen?

Um eine Entscheidung hin zu einem Software-Defined-Network treffen zu können, ist ein grundsätzliches Verständnis darüber erforderlich, was unter einem Software-Defined CAMPUS zu verstehen ist und welche Aspekte bei der Anforderungsplanung zu berücksichtigen sind. Dabei ist es wichtige die verschiedenen Lösungskonzepte der unterschiedlichen Hersteller in Relation zur Bestands- und zur erforderlichen zukünftigen Netzwerkinfrastruktur bewerten zu können.

Die Idee eines automatisierten Campus-Netzwerkes verstehen

Der eigentliche Clou bei der Automatisierung des Campus ist, dass sich die Netzwerkkonfiguration zukünftig bedarfsgerecht und automatisch den jeweiligen Bedürfnissen (Endgerät, Anwender, Applikation, Policy) anpassen soll. Dazu müssen Netzwerkanalyse-Systeme und Policy-Control Hand-in-Hand arbeiten und u. a. Netzwerkzustände, Applikationsanforderungen und Access-Control- Vorgaben in Echtzeit erfassen und in der Netzwerkkonfiguration umsetzen können.

So sind neben den betrieblichen Verbesserungen, die eine SD-CAMPUS-Infrastruktur mit sich bringt, auch die darüberhinausgehenden Vorteile zu betrachten. Dies ist beispielsweise die Integration der neuen Netzwerk- Strukturen in unternehmenseigene Workflow-Applikationen. Dadurch können die Geschäftsabläufe deutlich effizienter gestaltet werden.

Wir haben die Lösung für Ihre Netzwerkprobleme

Wir bietet Ihnen einen Orientierungsworkshop in Form einer Onsite-Präsentation oder eines Webinars an, dessen Zielsetzung die Vermittlung der gebräuchlichen Terminologien, des technologischen Grundverständnisses, sowie des Marktumfeldes für SD-CAMPUS-Infrastrukturen darstellt.

Als Ergebnis erhalten Sie die Präsentationsfolien im PDF-Format zu internen weiteren Verwendung.

Der Nutzen eines Einführungsworkshops liegt auf der Hand …

Durch das erworbene Wissen kann der Kunde die Rahmenvorgaben für die zukünftige Anforderungsplanung an die neuen Netze klar kommunizieren.

Nehmen Vertreter aller betroffenen Organisationseinheiten an diesem Workshop teil, so erlangen alle diese Bereiche des Unternehmens bzw. der Organisation ein gemeinsames Verständnis über SD-CAMPUS und sind in die Lage versetzt, an einem entsprechenden Projekt wesentlich effizienter zusammen zu arbeiten, als ohne diesen Wissenstransfer.

Ein solcher Workshop dient oftmals auch dazu Möglichkeiten zu diskutieren, wie die Netzwerkinfrastrukturen durch die Umsetzung der SD-Konzepte zu einem Business-Enabler innerhalb des Unternehmens werden kann, da damit Geschäftsanforderungen schneller, sicherer und skalierbarer umgesetzt werden können.

 

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