Warum eine integrierte Infrastruktur der Schlüssel zum IT-Erfolg des Unternehmens ist

Der Cloud Software-Spezialist HashiCorp hat Controlware als „Specialized Partner“ ausgezeichnet. Controlware überzeugte nicht nur durch Engagement und Agilität…

Infrastruktur

Warum eine integrierte Infrastruktur der Schlüssel zum IT-Erfolg des Unternehmens ist

Warum eine integrierte Infrastruktur der Schlüssel zum IT-Erfolg des Unternehmens ist

Auf den ersten Blick ist die IT-Infrastruktur wie der Keller eines Hauses – es ist die Basis für Alles, was auf den Keller aufbaut, dennoch ist die IT-Infrastruktur eher „unscheinbar“. Ähnlich wie der Keller eines Hauses, ist auch die IT-Infrastruktur nichts, was viel Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Die meisten Hausbesitzer werden den Keller nicht besonders „schön“ machen, sondern ihn als nötige Komponente des Hauses sehen – ähnlich geht es auch der IT-Infrastruktur. Die IT-Infrastruktur wird als sog. „generische Komponente“ betrachtet. Die Aufmerksamkeit der IT-Abteilung richtet sich auf andere Teile der IT-Landschaft.

Für Unternehmen ist es aber wichtig zu kennen, dass gerade die IT-Infrastruktur nicht so „einfach“ und generisch ist. Die Art und Weise, wie Unternehmen Ihre Infrastruktur aufbauen, ist heute besonders wichtig, um den „Workload“ in der IT effizient auszuführen, um so den Geschäftserfolg des Unternehmens allgemein zu gewährleisten.

Um diesen Punkt deutlich zu machen und Sie als IT-Verantwortlichen zu ermutigen, Ihrer Infrastruktur, die dringend benötigte Aufmerksamkeit zu schenken, lesen Sie weiter, um einen Überblick darüber zu erhalten, warum eine gut integrierte Infrastruktur so wichtig ist und warum die Implementierung einer guten Infrastruktur in die IT Ihres Unternehmens immer mitgedacht werden sollte.

Was ist integrierte Infrastruktur?

Mit integrierter Infrastruktur meinen die Experten der Controlware eine Infrastruktur, die sich nahtlos mit dem gesamten Ökosystem von IT-Tools verbindet, um so die Funktionsweise des Unternehmens z.B. in der Produktion nicht zu stören, sondern dass die IT den Unternehmenszweck z.B. Produktion von Autos gut unterstützen kann.

Um dies in einen Zusammenhang zu bringen, betrachten wir einige Beispiele, wie IT-Infrastruktur mit Tools z.B. in laufenden Geschäftsprozessen verbunden werden kann:

Ihre „Pipelines“ müssen sich effektiv in die Infrastruktur integrieren und abbilden lassen.

Neue Releases von z.B. Software in der Automatisierung (z.B. in der Produktion) muss sich nahtlos in der IT-Infrastruktur bereitstellen lassen, um so die Produktion, die meist „Just in Time“ funktioniert bzw. funktionieren muss, nicht zu stören.

Überwachungs- und Leistungsoptimierungstools müssen problemlos mit der Infrastruktur funktionieren, da die Überwachung z.B. des Workloads der zugrunde liegenden Infrastruktur eine entscheidende Komponente der globalen Anwendungsüberwachung ist.

Sicherheits- und Zugriffskontrolltools müssen in der Lage sein, Sicherheitsrichtlinien und -einschränkungen auf die Hostinfrastruktur anzuwenden, um die Sicherheit von Anwendungen zu gewährleisten.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, aber Sie wissen schon: Eine integrierte Infrastruktur ist eine Infrastruktur, die sich problemlos mit allen IT-Tools verbinden lässt, die Ihr Unternehmen zum Erstellen, Bereitstellen, Verwalten und Sichern der Geschäftsprozesse verwendet, die dann auf Basis der Infrastruktur laufen.

Sie denken vielleicht: „Wir schreiben doch das Jahr 2022 und die meisten Infrastrukturen sind agnostisch. Meinen Tools ist es egal, in welcher Cloud ich meine Anwendungen hoste (Stichwort: Data Gravity).“

Sie haben Recht, dass die meisten modernen Cloud-nativen Infrastrukturen so konzipiert sind, dass sie den damit verwendeten Tools gegenüber unabhängig sind. Obwohl es sicherlich Ausnahmen gibt, kann die Mehrheit der heute verfügbaren Infrastrukturlösungen z.B. bei einem Public-Cloud-Anbieter, die mit Standardbetriebssystemen erstellt wurden – so konfiguriert werden, dass sie mit so ziemlich jedem Mainstream-Tool funktionieren.

Kleiner Exkurs: Agnostische Infrastruktur

Aber eine agnostische Infrastruktur ist nicht dasselbe wie eine integrierte Infrastruktur. Eine integrierte Infrastruktur ist eine, die Verbindungen zwischen den IT-Tools und der Infrastruktur nicht nur möglich macht, sondern, dass die Verbindungen nahtlos und ohne Reibungsverluste erfolgen.

Dieser Unterschied ist am einfachsten zu erkennen, wenn Sie die nativen Tools von Public-Cloud-Anbietern mit Tools von Drittanbietern vergleichen, die mit diesen Clouds arbeiten, sich aber nicht immer nahtlos in die vorhandene IT-Infrastruktur integrieren lassen. Beispielsweise kann so ziemlich jedes moderne APM-Tool so konfiguriert werden, dass es mit z.B. AWS funktioniert. Aber die Einrichtung braucht Zeit, und es gibt keine finale Garantie, dass sie immer kompatibel sind.

Zudem gibt es Überwachungstool, diese sind aber bei weitem keine vollständige APM-Lösung, lässt sich aber nahtlos in Infrastrukturen integrieren.

Sie müssen nichts konfigurieren oder installieren, um es zu verwenden, und es skaliert automatisch mit Ihrem Footprint.

Integration von IT-Infrastruktur erreichen

Unser Punkt hier ist nicht, dass Sie zwischen einem funktionsbeschränkten nativen Toolset und einem Drittanbieter-Toolset wählen müssen, das mehr Funktionen bietet, aber nicht so gut integriert werden könnte. Stattdessen sollten Sie überlegen, eine Infrastruktur und ein Toolset aufzubauen, dass das Beste aus beiden Welten bietet – d.h. – reichhaltige Funktionen und enge Integration.

Der beste Weg, dies zu tun, ist ein „Toolset-First-Ansatz“. Damit meinen wir, zu ermitteln, welche Tools Sie benötigen, und Ihre Infrastruktur um sie herum zu entwerfen. Dies ist der Strategie vorzuziehen, die die meisten Unternehmen standardmäßig verwenden, nämlich eine Infrastruktur (normalerweise einen Cloud-Anbieter) auszuwählen und dann herauszufinden, wie sie ihr Toolset damit abgestimmt werden kann. Dieser Ansatz schränkt nicht nur Ihre Auswahl ein und erhöht Ihre Kosten (da Sie möglicherweise native Tools Ihres Cloud-Anbieters verwenden müssen, die weniger kosteneffektiv sind als Alternativen von Drittanbietern), sondern stört meist auch die Integration zwischen Ihren Tools und Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur.

Bevor Sie alle Ihre Workloads in die eine oder andere Public Cloud migrieren, identifizieren Sie die verschiedenen Tools, auf die Sie angewiesen sind, und bewerten Sie, wie gut sich jedes von diesen Tools in „Wolken“ (oder andere Infrastrukturlösungen) integrieren lässt, die Ihnen zur Verfügung stehen. Sie werden möglicherweise feststellen, dass Sie eine Infrastrukturstrategie wählen sollten, die auf Multi-Cloud oder Hybrid-Cloud basiert, um eine bessere Integration mit Ihren Toolsets zu erreichen. Diese Art von Ansatz macht die Infrastrukturarchitektur komplexer, ermöglicht jedoch eine bessere Infrastrukturintegration, die langfristig mehr Wert bietet.

Integration heute – die Zukunft gedacht …

Denken Sie auch daran, dass sich die Tools, die Sie heute verwenden, in Zukunft ändern können und wahrscheinlich auch ändern werden. Daher sollte Ihr Unternehmen sicherstellen, dass Ihre Strategie eine enge Infrastrukturintegration ermöglicht.

Haben Sie noch Fragen – dann kontaktieren Sie uns – gemeinsam heben wir die Ihre IT-Infrastruktur auf eine neue Ebene: info@controlware.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Cloud-Strategien optimieren – mit dem Controlware Webcast im März

Am 17. März 2020 um 16 Uhr zeigen wir im Webcast „Smartes Cloud Spending“, wie sich Cloud-Strategien optimieren lassen.

@jacquelinekelly/unsplash.com
Sicher ist sicher: Cybergefahren mit Controlware Managed SIEM Services sicher erkennen

Klassische SIEM-Lösungen erkennen häufig nur Verstöße gegen Compliance-Richtlinien oder Auffälligkeiten in System-Protokollierungen und Logdaten. Wir gehen einen Schritt weiter und bieten mit unseren Cyber Use Cases eine sichere Erkennung von echten Cybergefahren.

Controlware erhält Silber-Medaille von EcoVadis

Die weltweit renommierte CSR-Rating-Agentur EcoVadis hat Controlware mit einem „Silber-Award“ für unsere hervorragende Nachhaltigkeitspolitik ausgezeichnet – und das bereits zum vierten Mal in Folge.