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Mikrosegmentierung – Schlüssel zu moderner IT-Sicherheit
Cyberangriffe wie Ransomware und Advanced Persistent Threats (APTs) umgehen zunehmend klassische Sicherheitsmaßnahmen. Mikrosegmentierung minimiert die Angriffsfläche, indem sie Netzwerke in kleine, isolierte Zonen unterteilt – ähnlich wie wasserdichte Schotten in einem Schiff.
Dadurch werden Schäden bei einem Angriff lokal begrenzt, kritische Systeme geschützt und Compliance-Anforderungen erfüllt. Lösungen wie Akamai Guardicore, Cisco Secure Workload oder VMware NSX setzen dabei auf unterschiedliche Ansätze (agentenbasiert, netzwerkzentriert oder cloudfähig).
Warum Mikrosegmentierung?
Moderne Cyberangreifer nutzen nach dem Eindringen oft laterale Bewegungen (Lateral Movement), um sich unerkannt im Netzwerk auszubreiten. Klassische
Perimeter-Sicherheit (Firewalls) reicht hier nicht mehr aus. Mikrosegmentierung:
- Isoliert Angriffe: Kompromittierte Systeme können nicht auf andere Segmente übergreifen.
- Erfüllt Zero-Trust-Prinzipien: Nur explizit erlaubte Kommunikation wird zugelassen.
- Schützt Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen: Einheitliche Policies für On-Premises und Cloud.
Vorteile & Umsetzungsansätze
1. Zero Trust Network Access (ZTNA)
- Jede Kommunikation muss explizit erlaubt sein – auch innerhalb des Netzwerks.
- Beispiel: Akamai Guardicore ermöglicht granulare Regeln bis auf Prozessebene.
2. Klassische Netzwerk-Segmentierung
- Grobe Unterteilung in VLANs oder Zonen via Firewalls/ACLs.
- Nachteil: Statisch und administrativ aufwendig.
3. Agentenbasierte Segmentierung
- Software-Agenten auf Servern/Endgeräten kontrollieren Traffic direkt.
- Vorteile: Unabhängig von der Netzwerk-Infrastruktur, geeignet für Cloud und OT-Umgebungen.
4. Cloud- und OT-Segmentierung
- Cloud: Plattformübergreifende Tools (z. B. AWS Security Groups, Azure NSG).
- OT: Abschottung kritischer Industrienetzwerke (z. B. SCADA-Systeme).
Führende Anbieter im Vergleich
Akamai Guardicore im Fokus:
- Echtzeit-Überwachung: Visualisierung aller Netzwerkflüsse via Dashboard.
- Schnelle Isolation: Kompromittierte Systeme lassen sich per Knopfdruck abtrennen.
- Einfache Integration: Kompatibel mit SIEMs, Vulnerability-Management-Tools.
Praktische Umsetzung: Tipps & Phasen
- Ist-Analyse: Traffic-Monitoring, Abhängigkeiten identifizieren. (2–6 Wochen)
- Design: Segmentierungskonzept mit Stakeholdern abstimmen. (4–8 Wochen)
- Rollout: Schrittweise Implementierung in Testumgebungen. (Pilotphase first)
- Betrieb: Laufende Anpassung der Policies bei neuen Anwendungen/Threats.
Erfolgsfaktoren:
- Management-Support & klare Ziele (z. B. "Schutz der Kundendatenbank").
- Interdisziplinäre Teams (Netzwerk, Security, Applikationen).
Mikrosegmentierung ist kein Luxus, sondern ein Muss für moderne Cyber-Resilienz – besonders in Zeiten von Zero Trust und hybriden IT-Landschaften.
Sie planen Mikrosegmentierung?
In der modernen IT-Welt mit Cloud und hybriden Rechenzentren reichen starre Sicherheitsbarrieren nicht mehr aus. Früher glich IT-Sicherheit einer Burg: Wer einmal drin war, konnte sich frei bewegen. Heute braucht es stattdessen flexible, präzise Kontrolle auf Applikationsebene.
Wie Sie moderne Sicherheitsarchitekturen umsetzen
Controlware unterstützt Sie von der Analyse bis zur Implementierung mit passenden Lösungen wie Akamai Guardicore. Diese ermöglicht eine granulare, softwaredefinierte Segmentierung – anschaulich wie auf einem Flughafen: Jeder Bereich ist klar geschützt, und Zugriffe werden gezielt geregelt.
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Titel: „Vom Rittersaal zum Rollfeld“
Referent: Martin Dombrowski (Senior Enterprise Sales Executive, Akamai)
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